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Ehemalige

Nelia Miguel Müller, M.A.

Ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

 

 

 

 

 

 

 

Nelia Miguel Müller ist seit Oktober 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl. Zuvor arbeitete Sie dort als wissenschaftliche Hilfskraft.

Nachdem Sie ihre Bachelorstudiengänge der Geschichte/Politikwissenschaft (2007-2010) und Sozialökonomik (2009-2013) beendet hatte, absolvierte sie einen Master in Politikwissenschaft (2011-2014) an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

Aktuell promoviert sie am Lehrstuhl zur strategischen Partnerschaft zwischen Brasilien und der Europäischen Union.

  • Politische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Lateinamerika und der Europäischen Union
  • Politik und Wirtschaft in Brasilien, Portugal und Spanien

  • 2014: Deutschland und Brasilien: Mehr als Handelspartner? (FAU Erlangen-Nürnberg)
  • 2015: The Strategic Partnership between Brazil and the EU: Motives and Consequences (FAU Erlangen-Nürnberg)

  • Romanischsprachige Länder im internationalen Kontext

Untersuchung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft der romanischsprachigen Länder: Politische Systeme und Demokratisierungsprozesse, Ausprägungen und Formen gesellschaftlichen Wandels, Vergleich unterschiedlicher Entwicklungspfade, Auswirkungen von Globalisierungs- und Regionalisierungsprozessen

  • Einführung in die Interkulturelle Wirtschaftskommunikation

Im Zuge der Globalisierung nimmt der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen immer mehr zu. Gerade die Wirtschaft spielt dabei eine Vorreiterrolle. Längst wissen wir auch, daß die interkulturelle Kommunikation nicht immer reibungslos klappt, daß im Gegenteil unzählige Fallen lauern. Wir wollen uns in dieser Veranstaltung dem Problem theoretisch nähern und grundsätzliche Begriffe hinterfragen: Kultur, Interkultur, Wahrnehmung, Stereotyp, Kommunikation usw.

  • Lateinamerika im 21. Jahrhundert: Neues Selbstbewusstsein – neue Partner – neue Chancen?

Etwa 200 Jahre nach dem Beginn ihres Unabhängigkeitsprozesses scheinen die Staaten Lateinamerikas vor einem weiteren Schritt der Emanzipation zu stehen. Nach einem Jahrhundert der politischen wie wirtschaftlichen Dominanz durch die USA agieren sie zunehmend selbstbewusst auf der internationalen Bühne und gehen neue Kooperationen ein. In diesem Kurs wird diese neue Rolle Lateinamerikas sowohl wirtschaftlich als auch politisch beleuchtet.

  • Globalisierung und ihre Kritik: Lateinamerika in der globalen Politik

Globalisierung bezeichnet die zunehmende internationale Verflechtung von Wirtschaft, Politik Gesellschaft und Kultur. Sie prägt unsere Zeit und nimmt eine wachsende Bedeutung ein, ihre Auswirkungen sind allerdings umstritten. Im Zentrum der Globalisierungskritik steht die Zuspitzung von Ungleichheit und dem Auseinanderdriften von Industrie- und Entwicklungsländern.

Gerade die Region Lateinamerika wird häufig als Verlierer der Globalisierung interpretiert. Defizite bei wirtschaftlicher und politischer Anpassung sowie eine fehlendeTechnologieorientierung erschweren es der Region sich in der globalisierten Welt zu behaupten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar folgenden Fragen: Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer der Globalisierung? Wo steht Lateinamerika in dieser Einteilung? Wie positionieren sich die unterschiedlichen Länder Lateinamerikas in der zunehmenden Globalisierung? Gibt es gesellschaftliche Gruppen, die gegen eine weitere Vernetzung agieren?

In diesem Zusammenhang wird die Rolle Lateinamerikas in der globalen Politik analysiert. Hierzu werden die außenpolitischen Strategien Handelspolitik ausgewählter Lateinamerikanischer Staaten untersucht.

  • Brazil as a Rising Power

The international system has been moving from a unipolar to an increasingly multipolar system over the past 15 years. The rise of new powers, often summarized under the key word ‘BRICS’  (Brazil, Russia, India, China, South Africa) has been a key element of the fundamental changes the international system has been undergoing. As a member of the BRICS group and a regional power in South America, Brazil has gained considerable clout in international affairs and has had an active role in shaping the emerging multipolar order. The seminar will look at the global power shifts and the rise of new powers in the international system and explore Brazil’s role and position in the newly emerging global order. How has Brazil positioned itself in the international community? What are the foreign policy goals of this rising power? Which instruments does it use to pursue its foreign policy objectives?  The seminar is located at the intersection between International Relations Theory, foreign policy analysis and area studies. It will give the student insights into current developments in the international system and the foreign policies of emerging powers – exemplified by the study of the rising power Brazil.

Dr. Christina Stolte

Ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Christina Stolte ist seit September 2014 Assistenzprofessorin am Lehrstuhl. Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am GIGA Institut für Lateinamerika-Studien (ILAS).

Nachdem sie ihr Studium der Politikwissenschaften und Lateinamerika-Studien an der Universität Hamburg (2003-2009) beendet hatte, erhielt sie ein Stipendium der Hamburg International Graduate School for the Study of Regional Powers (HIGS) und promovierte am GIGA Institut für Lateinamerika-Studien/Universität Hamburg über das Thema „Brazil’s Africa Strategy: Extraregional Engagement as Stepping Stone to Great Power Status“ (2010-2014).

Dr. Christina Stolte arbeitete und publizierte zunächst zum Thema zwischenstaatliche Beziehungen in Lateinamerika. Im Rahmen ihrer Promotion konzentrierte sie ihre Arbeit in den letzten Jahren verstärkt auf Brasilien.

Am GIGA war sie Mitglied des Forschungsprogramms “Power, Norms and Governance in International Relations” und des Forschungsteams: “Foreign Policy Strategies in the Multipolar System”.Sie arbeitete als Länderreferentin für Brasilien im Auswärtigen Amt von 2010 bis 2011 und war Gastwissenschaftlerin am Brazilian Center of International Relations (CEBRI) in Rio de Janeiro, Brasilien, von 2013 bis 2014.

  • Brasiliens Außen- und Wirtschaftspolitik
  • Die Rolle der BRICS-Staaten in der globalen Ordnung
  • Regionalismus und Interregionalismus in Lateinamerika
  • Sozialpsychologische Faktoren in den Internationalen Beziehungen

  • Brazil in the BRICS

Initially conceptualized as an investment label by the US bank Goldman Sachs in 2001, BRICS(Brazil, Russia, India, China, and South Africa) has more and more become a political grouping that is pushing to influence the international agenda. Brazil hasbeen an active member of the BRICS group since its official foundation in 2009. The seminar will examine Brazil’s position in this emerging powers club and ask about the benefits and drawbacks of this membership. What does Brazil have in common with the other BRICS countries? Where do they differ? Is BRICS a coherent grouping at all? How does BRICS want to shape the new world order? What economic policies do the BRICS countries pursue and which economic problems do they face?The seminar will take a closer look at the phenomenon of BRICS –seen from the perspective of the South American power Brazil.

  • Custo Brasil: Brasiliens selbstverschuldete Entwicklungshemmnisse

Brasiliens Präsidentin, Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei, wurde im Oktober 2014 für vier Jahre im Amt bestätigt. Ihre neue Regierung sieht sich jedoch mit vielen „alten“ Problemen konfrontiert. Im Seminar werden wir daher die aktuelle politische Entwicklung 2015 in Brasilien diskutieren, aber auch und gerade vor dem Hintergrund der strukturellen Schwächen der Wirtschaft Brasiliens, die unter dem Schlagwort custo Brasil zusammengefasst werden, wie (u.a.):Über-Bürokratisierung bei geringer Effizienz des Öffentlichen Sektors; Korruption und Kriminalität, hohe Steuern und Abgaben sowie relativ hohe Arbeitskosten, hohe Realzinsen, voranschreitende De-Industrialisierung und Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.

  • Business in Brazil

Brazil is the eighth biggest economy in the world and a member of the BRICS group of emerging markets. As the biggest economy in Latin America it has been among the world’s most popular destinations for foreign direct investment. For German companies it has been a major destination for investment, making the South American market one of the biggest outposts of German business in the world. Despite its attractiveness, however, Brazil’s market is considered to be a very complex business environment. In addition, after a decade of growth Brazil has been facing economic problems over the past years and has been struck by the biggest corruption scandal in its history. The seminar will examine Brazil’s economic basis, the business environment and the country’s structural economic problems that keep it from fulfilling its growth potential. Beyond the study of Brazil, the seminar will give insights into the broader topic of emerging markets by drawing comparisons between Brazil and its BRICS peers. One session of the seminar will be dedicated to the practical experience of a local German company (possibly NürnbergMesse) in the Brazilian market.

  • Brazil as a Rising Power

The international system has been moving from a unipolar to an increasingly multipolar system over the past 15 years. The rise of new powers, often summarized under the key word ‘BRICS’  (Brazil, Russia, India, China, South Africa) has been a key element of the fundamental changes the international system has been undergoing. As a member of the BRICS group and a regional power in South America, Brazil has gained considerable clout in international affairs and has had an active role in shaping the emerging multipolar order. The seminar will look at the global power shifts and the rise of new powers in the international system and explore Brazil’s role and position in the newly emerging global order. How has Brazil positioned itself in the international community? What are the foreign policy goals of this rising power? Which instruments does it use to pursue its foreign policy objectives?  The seminar is located at the intersection between International Relations Theory, foreign policy analysis and area studies. It will give the student insights into current developments in the international system and the foreign policies of emerging powers – exemplified by the study of the rising power Brazil.

  • The BRICS

Initially conceptualized as an investment label by the US bank Goldman Sachs in 2001, BRICS (Brazil, Russia, India, China, and South Africa) has more and more become a political grouping that is pushing to influence the international agenda. While some scholars see it as an anti-hegemonic bloc that is directed against the dominance of the West and particularly the US, others see it as a mere ‚coalition of interest‘ of very different members with different goals and visions. The seminar will examine the international positioning of this emerging powers club and ask about the strengths and weaknesses of the BRICS. What do the member countries have in common? Where do they differ? Is BRICS a coherent grouping at all? How does BRICS want to shape the new world order? What economic policies do the BRICS countries pursue and which economic problems do they face?
The seminar will be structured into 3 blocks: (I) The phenomenon of BRICS – economic development and political positions of the Group; (II) The BRICS member countries and their bilateral and multilateral Relations; (III) The BRICS in international politics

  • The International Relations of Brazil

Brazil is the largest country and biggest economy in Latin America. As a member of the BRICS group and a regional power in South America, Brazil has gained considerable clout in international affairs and has expanded its relations far beyond its Latin American neighborhood. However, economic crisis and political turmoil have compromised Brazil’s regional and international standing. Can Brazil still be considered a rising power? How do neighboring countries and international partners look at Brazil? What are the foreign policy options for a country like Brazil? The seminar will look at Brazil’s regional and international relations. Located at the intersection between International Relations Theory, foreign policy analysis and area studies, the seminar will give the students insights into Brazilian foreign policy making and the country’s positioning in international affairs.
The seminar will be structured into 4 blocks: (I) The international order and Brazil’s position in it; (II) Brazil’s power base; (III) Brazil’s regional Relations; (IV) Brazil in international politics

  • Globalisierung und ihre Kritik: Lateinamerika in der globalen Politik

Globalisierung bezeichnet die zunehmende internationale Verflechtung von Wirtschaft, Politik Gesellschaft und Kultur. Sie prägt unsere Zeit und nimmt eine wachsende Bedeutung ein, ihre Auswirkungen sind allerdings umstritten. Im Zentrum der Globalisierungskritik steht die Zuspitzung von Ungleichheit und dem Auseinanderdriften von Industrie- und Entwicklungsländern.

Gerade die Region Lateinamerika wird häufig als Verlierer der Globalisierung interpretiert. Defizite bei wirtschaftlicher und politischer Anpassung sowie eine fehlendeTechnologieorientierung erschweren es der Region sich in der globalisierten Welt zu behaupten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar folgenden Fragen: Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer der Globalisierung? Wo steht Lateinamerika in dieser Einteilung? Wie positionieren sich die unterschiedlichen Länder Lateinamerikas in der zunehmenden Globalisierung? Gibt es gesellschaftliche Gruppen, die gegen eine weitere Vernetzung agieren?

In diesem Zusammenhang wird die Rolle Lateinamerikas in der globalen Politik analysiert. Hierzu werden die außenpolitischen Strategien Handelspolitik ausgewählter Lateinamerikanischer Staaten untersucht.

Bachelorarbeiten:
  • „Mögliche regionalpolitische und wirtschaftliche Folgen der Einführung des Transpazifischen Partnerschaftsabkommens (TPP) für Brasilien“
  • „Brasilien in der Krise – Erklärungsansätze aus Sicht der Dependenz- und Modernisierungstheorie“

Masterarbeiten:

  • “The BNDES as an Agent of New Developmentalism:
    Assessment of the Brazilian National Development Bank’s Role Fulfillment Under the 21 Century PT Governments”
  • „Gaining influence: Brazilian Foreign Policy on a Global and Regional Level“
  • „Verschiebung der Machtverhältnisse in der lateinamerikanischen Automobilindustrie“

Prof. Dr. Walther L. Bernecker

Lehrstuhl für Auslandswissenschaft (Romanischsprachige Kulturen)

Lehrstuhlinhaber des Vorgänger-Lehrstuhls (1992-2015)

 

 

 

 

 

 

 

  • Geb. 1947, Schulbesuch in Spanien
  • 1968-1973 Studium der Geschichte, Germanistik und Hispanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1973-1977 und 1979-1984 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Akad. Rat am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg
  • 1984/85 University of Chicago
  • 1986 Habilitation
  • 1986-1988 Lehrstuhlvertretungen
  • 1988-1992 Lehrstuhl für Neuere Allgemeine Geschichte an der Universität Bern
  • 1992-2014 Lehrstuhl für Auslandswissenschaft (Romanischsprachige Kulturen) an der Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1998-2001 Dekan der WiSo-Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • April 2002 bis März 2003 Sonderlehrstuhl „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ in Mexiko-Stadt
  • Sommersemester 2014: Versetzung in den Ruhestand

  • Spanische, portugiesische und lateinamerikanische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Schwerpunkte: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, soziale und politische Bewegungen (Parteien, Gewerkschaften, Anarchismus, Sozialismus), europäisch-lateinamerikanische Beziehungen
  • Entstehung und Folgen von Unterentwicklung in Lateinamerika, vor allem in Mexiko
  • Spanischer Bürgerkrieg, Franquismus, Spaniens Übergang von der Diktatur in die Demokratie

Iberoamericana. Redaktion: Ibero-Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz, Potsdamer Straße 37, D-10785 Berlin; erscheint im Verlag Klaus Dieter Vervuert, Wielandstraße 40, D-60318 Frankfurt am Main.

 

Reihe: Lateinamerika-Studien. Schriftleitung: Universität Erlangen-Nürnberg Zentralinstitut 06, Sektion Lateinamerika, Bismarckstraße 1, D-91054 Erlangen; erscheint im Verlag Klaus Dieter Vervuert, Wielandstraße 40, D-60318 Frankfurt am Main.

Reihe: Editionen der Iberoamericana. Erscheint im Verlag Klaus Dieter Vervuert, Wielandstraße 40, D-60318 Frankfurt am Main.

Reihe: Hispano-Americana. Geschichte, Sprache, Literatur; erscheint im Verlag Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Eschborner Landstraße 42-50, D-60489 Frankfurt am Main.

Reihe: Forschungen zu Spanien; erscheint im Verlag für Entwicklungspolitik Saarbrücken GmbH, Auf der Adt 14, D-66130 Saarbrücken.

Vollständige Publikationenliste (pdf)

  • Ehren-Vorsitzender des Deutschen Spanischlehrerverbandes
  • Gründungs- und Ehren-Vorsitzender des Internationalen Spanischlehrerverbandes
  • Vorsitzender des Kuratoriums des Instituts für Fremdsprachen und Auslandskunde bei der Universität Erlangen-Nürnberg
  • Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der „Arbeitsgemeinschaft für Interkulturelle Begegnung“ (Bonn)
  • Vorstandsvorsitzender der Hans Frisch Stiftung